Der spätantike Dichter Claudian wirkte am weströmischen Kaiserhof in Mailand, wo der Heermeister Stilicho die Staatsgeschäfte für Honorius, den noch unmündigen Sohn des 395 n. Chr. verstorbenen Theodosius, führte. In diesem zeitgeschichtlichen Kontext ist Claudians panegyrische Dichtung zu verorten. Die in seinen Dichtungen erwähnten Frauen üben zwar kein offizielles Amt aus, spielen aber dennoch eine entscheidende Rolle im Machtgefüge des kaiserlichen Hofes. Als einflussreiche Frau soll vor allem Serena, die Nichte und Adoptivtochter des Theodosius und Gattin des Stilicho, näher betrachtet werden.
Weitere Informationen unter:
https://www.uni-goettingen.de/de/aktuelles/47619.html
